Sonntag, 8. Juni 2014

Stylesucks.com - Ein Geheimtipp (Teil 2)



Hier endlich der zweite Teil des Interviews! 

Mokuku: „Du hattest jetzt gerade gesagt, dass ihr euch auch international aufstellen wolltet. Ist euch das auch schon gelungen?“

Stefan: „Wir verkaufen schon relativ viele T-Shirts und Hoodies im europäischen Raum, dass sind aber zurzeit in erster Linie nur Schweiz und Österreich. Das Problem ist halt einfach, dass unsere Website noch komplett auf Deutsch ist und man verkauft natürlich nichts an einen Ami, wenn er nicht versteht, was er da liest.“

Mokuku: „Also arbeitet ihr da noch weiter dran?“

Stefan: "Jaja, klar, das ist nach wie vor das Ziel. Wie gesagt, der deutschsprachige Raum ist natürlich auch noch lange nicht erschlossen, aber das Ziel ist natürlich die Marke irgendwann so populär zu machen, dass wir in der Tat dann auch mal in die Vereinigten Staaten verkaufen.“

Mokuku: „Wodurch lässt du dich inspirieren?“

Stefan: „In erster Linie drehen sich die ganzen Motive natürlich um „Sex, Drugs, Rock n' Roll“ - so diese alte Schiene, die die Leute schon vor Hunderten von Jahren interessiert hat und sie auch noch in 100 Jahren interessieren wird. Wir haben halt viele Motive die jetzt, ich sag mal, so ein bisschen anrüchig sind und die H&M zum Beispiel nicht verkaufen dürfte. Allein wegen der fehlenden political correctness, die wir nicht haben. Wir können uns halt als kleines Indie-Brand erlauben Sachen zu machen, die vielleicht ein bisschen frecher sind

Dann ist es auch so, dass ich relativ viel im Netz unterwegs bin und mich viel auf Blogs inspirieren lasse. Gerade auf Tumbler, da dort die Blogs sehr visuell aufgebaut sind. Da gibt es dann ganz viele schöne Bilder in allen möglichen Facetten, Formen und Varianten.
Schlussendlich entstehen die Ideen dann auch immer, wenn wir hier mal beim Kaffee oder auch mal Abends beim Bier zusammensitzen …

Manchmal hast du auch einfach eine Idee, die dir morgens beim duschen kommt und dann notierst du dir das und wenn du dann eben eine freie Minute hast arbeitest du dann an dem Motiv …

Meistens kommen aber die Ideen auch von mir, da ich ein sehr großer Autoliebhaber bin und ich dann das ein oder andere schicke Auto mal auf einem T-Shirt sehen möchte. Ich setze mich dann als Boss auch manchmal durch ( ;) ) …

Aber wir haben immer das Problem, dass wir für uns keine Zielgruppe definieren können, was uns manche Leute auch immer wieder vorwerfen. Wir wollen uns aber bewusst nicht auf eine Gruppe festlegen, weil wir einfach gesagt haben: Wir machen bestimmte Themenbereiche, die wirklich für uns sprechen. Beispielsweise gerade was die Rechtssprechung angeht.
Wenn wir jetzt ein T-Shirt mit einem Hanfblatt machen, dann sind wir auch definitiv dafür, dass Cannabis legalisiert wird. Wir machen das dann nicht, um eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen oder so.
Wir machen also Aussagen, die wir auch selber gerne in die Menge bringen wollen.“


Mokuku: „Gibt es irgendwas was du uns vielleicht durch deine Erfahrungen mit auf den Weg geben kannst?“


Stefan: „Versucht wirklich das zu machen, wo ihr wirklich Bock drauf habt. Alles andere macht keinen Sinn. Es gibt so viele Leute, die jeden Tag zur Arbeit gehen und immer deprimiert sind. Sie machen es halt nur, weil sie denken sie haben keine andere Wahl. Da bin ich dann solange lieber arbeitslos, bis ich finde worauf ich Lust habe. In anderen Sachen wird man auch einfach nicht gut. Das ist einfach alles etwas, was Leute notgedrungen machen, weil der Markt das so vorgibt oder die Gesellschaft das auch einfach verlangt. Man hat nur dieses eine Leben und man sollte das damit wirklich nicht vergeuden. Dann lieber die Zelte abbrechen – neu anfangen, neu anfangen, neu anfangen.“


Wir danken Stefan sehr für das Interview und hoffen es hat euch beim Lesen genauso viel Spaß gemacht wie wir hatten, als wir das Interview durchgeführt haben.

In den nächsten Tagen werdet ihr übrigens ein paar erste Sachen an unseren Gedankentafeln finden :)

Liebe Grüße
Mokuku


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen