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Zur Realisierung unserer Idee, gestalten wir drei Mindmap-Tafeln, auf denen wir alles was uns über den Weg läuft sammeln. Unterteilt sind diese in Thema, Farbe und Material. Fällt uns beispielsweise in nächster Zeit die Farbe Rot in der Werbung oder Mode stark auf bringen wir dies entsprechend an der Tafel "Farbe" an. Dies Sammlung wird dann die Grundlage des Kostümdesigns, also alle zeitlichen Einflüsse die uns begegnen, wiedergeben. Auf dieser Seite zeigen wir euch den Fortschritt unserer Sammlung. 



Wir sind fast fertig!

Da sich unser Weg nun dem Ende zuneigt und unsere Gedankentafeln sich mit der Zeit gefüllt haben, werde ich nun im folgenden berichten, wie sich diese Gedanken aufbauend auf den behandelten Themen in den Posts in einem Ergebnis widerspiegeln werden.

In dem Interview mit Stylesucks hat sich für uns ganz klar, dass die Aussage unseres Interviewpartners die war, dass man sich selbst als Individuum definieren soll und die Kleidung demnach eine große Rolle spielt. Beispielsweise ist die Kleidung dieser Modemarke eher anzüglich, kritisch und auf diese Weise formt sich deren Aussage. Auch wir haben uns das Ziel gesetzt, dass unsere Kleidung in jedem Fall etwas aussagen soll, ob auf unterschwellige Weise oder direkt mit klaren Designs.
Für den ausgefallenen Look soll Material sorgen, das insbesondere bei Kleidung aus regulären Bekleidungsgeschäften nicht gängig ist. Das wären beispielsweise Gegenstände, die man im Alltag verwendet: Sprich Bahntickets, Kronkorken oder Müll, sowie Tüten. Wir dachten uns damit, dass wir solche Dinge während unseres Weges sammeln und später als neuen Input für unser Projekt verwenden.
Denn das Thema Recycling spielte in unserem Abi Projekt auch eine Rolle. Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden nur Second Hand-Kleidung zu verwenden, aus denen dann fertige Kleidung entsteht.


Insbesondere ist uns bei unserem Weg aufgefallen, dass viele negative Neuigkeiten, über die wir berichtet haben , immer aus dem Grund negativ waren, weil die Ungleichheit in dieser Welt herrscht. Das war z.B. der Fall bei der Fußball-WM, die auf der ganzen Welt gefeiert und hochgelobt wurde, aber dennoch auf sehr viel Leid in Brasilien selbst aufgebaut war. Deshalb war uns in jedem Fall klar, dass wir die Thematik des Schlechten, worauf vermeintlich Gutes aufgebaut ist mit einbeziehen wollen. Speziell für den Brasilien-Konflikt haben wir die Farben grün-gelb gewählt, die auf schwarz treffen, was beispielsweise durch Verbrennung entstehen könnte.


Auch Publizismus hat sich stark in unser Projekt mit eingebracht, da sich Menschen teilweise bewusst, aber auch unbewusst vom Internet und den Medien beeinflussen lassen. Dieses Thema haben wir in unserem Artikel über Coldmirror behandelt.
Speziell dachten wir uns, dass wir mit den Farben Rot und Blau darauf eingehen, da dies unter anderem die Farben für YouTube, wie auch die von Europa bzw. Facebook sind.
Wenn man von Einfluss aus den Medien redet, kommt auch das Militär ins Gespräch. Denn gerade, weil keine Wehrpflicht mehr in Deutschland herrscht, wird alles daran gesetzt, dass Freiwillige den Schritt in die Armee wagen.

Als Material fanden wir Kabel ganz passen, da diese sich wiederrum mit Recycling in Verbindung bringen lassen und die starke Vernetzung des Internets und dessen Einfluss auf alle Individuen widerspiegeln.
Ein weiteres Thema war Sexualität, sowie Kritik an der Gesellschaft und Aufrufe zu mehr Toleranz. Da diese Farbe oft damit assoziiert wird, haben wir uns dafür entschieden, dass wir pink oder bunt (für die Homoflagge) einbringen. Ein Material, was du dabei sofort in die Köpfe kam ist Glitzer.
Generell wollten wir das Kleidungsstück, was sich auf dieses Thema beziehen soll, freizügiger und provozierender gestalten.


Doch noch ist unsere Reise nicht vorbei! Die Kostüme befinden sich gerade in der Entwicklung und wir sind gespannt, wie sich die Ideen der Gedankentafeln in die Outfits mit einbringen werden!